Dienstag, Oktober 5

5 Euro

Mein kleiner Gedankensprung zum Thema Arbeitslosengeld:

Unsere Regierung hat den Satz für HartzIV Empfänger um 5 Euro angehoben und seit dem es auch nur schon die Idee dazu gab wird wild darüber gezankt, ob das jetzt gut, oder schlecht ist.

Vornehmlich die Arbeitnehmer brüllen dass es zu teuer ist, dabei wird ein Teil der Finanzierung dadurch bewerkstelligt, dass an anderer Stelle im Bereich Fortbildungsmaßnahmen (hab ich zumindest in der Zeitung gelesen) entsprechend gespart wird. Heißt also, das kein zusätzliches Geld von dieser Partei abgeschröpft wird.

Viele Empfänger der Gelder, bekommen 5 Euro mehr und schreien auf „Ich habe aber mehr erwartet“. Da frage ich mich doch, wie kann es sein, das man jemandem mehr Geld gibt (für nichts) und dann ein „mehr“ zurück bekommt?

Das Problem ist wohl, das man nicht alles pauschalisieren darf. Viele denken bei Hartz IV Empfängern an langhaarige Parkbankhüter, die morgens um halb neun die erste PET Flasche Billig-Bier öffnen und sich auf Kosten der anderen Arbeitnehmer den Bauch kraulen. Einige denken umgekehrt, bei Arbeitnehmen, an Sackoträger die monatlich nicht genau wissen wohin mit dem Geld. Auf beiden Seiten gibt es aber ganz klar eine Staffelung. Zusätzliche Kosten für unser Sozialsystem treffen in der Regel nicht nur die Besserverdiener, sondern überwiegend die jenigen, die dank unseres umfangreichen Steuersystems am Ende von ihrem geringen Gehalt/ Lohn selbst gerade kaum weniger als ein Existenzminimum haben.

Die Bedürftigen in unserem System sind aber nicht alle arbeitscheue Alkoholiker, sondern auch ausgebildete Fachkräfte die Aufgrund ihres Alters zum Beispiel keine Arbeit mehr finden, oder Frauen die keine Ausbildung haben weil Sie sich um ihr Kind kümmern müssen.

Wenn also der Steuerzahler belastet werden soll, so muss stets abgewägt werden, wem man am sinnvollsten in welcher Höhe Gelder abzweigt.

Wenn jemand vom Staat Geld bekommt sollte das aber auch gestaffelt werden, um den Berfürchtungen der Arbeitnehmer gerecht zu werden und Schmarotzern vorzubeugen.

Beispielsweise könnte man jugendliche Arbeitslose dazu verpflichten einen besseren Schulabschluss oder eine Lehre zu machen um eine bessere Chance auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Wer 2 oder 3 mal bei den Prüfungen zur Hauptschule oder Ausbildung versagt bekommt die Gelder auf ein Minimum gekürzt. Man kann diesen Personen ja unterstellen das Sie genug Zeit haben sollten um für ihre Prüfungen zu lernen. Eine Folge wäre dann eine schlechtere Wohnung, Second Hand Kleidung und wenn man ein Bier in der Kneipe trinken will muss man dafür eben aufs Abendbrot verzichten. Das klingt erstmal sehr hart, aber wer bei geistiger Gesundheit ist und Zeit hat, sollte sich in der Lage sehen einen Haupt- oder Realschulabschluss und im Anschluss eine Ausbildung zu bestehen.

Außnahmen muss man allerdings machen, wenn die Person es ohne eigenes Verschulden nicht mehr schafft am Arbeitsmarkt teilzu nehmen, zum Beispiel eine Mutter die keine Tagesstätte für ihr Kind findet, wird kaum eine Arbeit oder eine Fortbildung für sich finden. Jemand mit geistiger oder körperlicher Einschränkung, hat es ebenfalls mehr als nur schwierig. Solche Außnahmen ließen sich aber eindeutig festlegen und im Bedarfsfall auch anpassen. Ein solcher Personenkreis, der daran gehindert ist sich in die Arbeitswelt zu integrieren sollte vom Staat genug Geld bekommen um ein einfaches Leben zu führen. Dabei wäre es sicherlich sinnvoll zu überdenken, ob Sachleistungen an manchen Punkten vielleicht sinnvoller wären, als Gelder.

Zur Folge hätte dies, das Arbeitslosigkeit ohne Schulabschluss oder ohne tatsächliches Bemühen deutlich an Attracktivität verliert.

Ich persönlich arbeite in der Woche über 40 Stunden in Zeitarbeit und wenn ich die Miete meiner kleinen Wohnung und die Nebenkosten bezahlt habe bleibt mir monatlich für Essen, Trinken, Kleidung, Vergnügen, oder ähnliches, nicht viel mehr als einem Hartz IV Empfänger.

Am Ende kann man nur Feststellen das unser System bei weitem nicht zu mängeln ist, was die soziale Leistung betrifft. Deutschland bietet mit seinem Auffangnetz eines der Besten der Welt. Meiner Meinung nach sollte man eher Verbesserungen in der Verteilung der Gelder vornehmen als im Umfang. Die falschen Leute bekommen zu viel und die richtigen Leute zu wenig. Alles auf Kosten derer die hart dafür arbeiten.

Man sollte sich einmal ein umfangreiches Konzept ausdenken, wie man auf der einen Seite die soziale Sicherheit weiterhin gewährleisten kann, aber auch einen Riegel vor die Ausbeutung durch Arbeitsunwillige schiebt und den wiedereinsteig in die Arbeitswelt besser forciert.


Freitag, September 10

Es brenne, wer mit feuer droht!

Ist das nicht hoch interessant, dieses brisante Thema der Koranverbrennung am morgigen Tag?

Da droht ein, zugegebener Maßen durchgeknallter, Christ damit eine Ausgabe des Koran zu verbrennen, da stehen schon viele Gläubige Anhänger dieses Buches auf der Straße und zünden amerikanische Fahnen und Puppen an. Die eine oder andere Bibel wurde sicherlich auch schon verbrannt, ohne dass es groß in den Medien war. Wohl gemerkt, für alle denen es nicht aufgefallen ist. Diese Taten sind schon geschehen, als Reaktion auf die „Drohung“ von Terry Jones. Da ist es doch logisch, das viele Angst haben einen terroristischer Vergeltungsschlag könne mit solch einer Aktion herauf beschworen werden. Erneutes Leid und Blutvergießen von Menschen die es weder verdient haben, noch von welchen die damit in direktem Zusammenhang stehen, denn es wird wohl kaum einen Anschlag auf den Pastor selbst geben…

Was ist da jetzt verrückter ein radikaler Christ oder ein radikaler Muslim, oder ist es letztlich gar nicht die Religion, die die beiden Trennt? Wird hier vielleicht wegen einer Sache gekämpft, die vollkommen aus dem Blickfeld geraten ist und die Religion wird nur noch vorgeschoben um Anhänger für diesen Krieg zu finden?

Ich für meinen Teil halte mich da raus, denn ein göttliches Leben hat weder mit dem Verhalten der einen noch mit dem der anderen zu tun Gewalt als Aktion oder als unbedachte Reaktion ist in keinem Fall richtig. Auch nicht wenn es nur Symbolisch gegen Gegenstände geht.

Freitag, September 3

Doppelbesteuerung

Ja genau die Politik mal wieder. Doppelbesteuerung ist ja eigentlich nicht erlaubt, aber der Staat findet für alles Ausnahmen und Sonderregelungen. Hier mal wieder ein Beispiel für die Doppelbesteuerung. Es sind ja sicher schon einige bekannt. Das bekannteste für mich war bislang die Ökosteuer auf Benzin + USt. Jetzt habe ich einen ähnlichen Fall kennen gelernt, den aber die meisten wohl kaum kennen: Im Strompreis sind auch Kosten für das Stromnetz enthalten, also die Leitungen und Masten die einem immer das schönste Abendpanorama versauen und ein paar andere Sachen. Auf diese Kosten werden Steuern erhoben und dann werden die Kosten wiederum an den Endverbraucher weiter gegeben. Darauf werden dann erstmal noch Abgaben für erneuerbare Energien und die Stromsteuer geschlagen, bevor dann letztendlich auf die besteuerten Kosten die USt. gerechnet wird.

Bedeutet im Endeffekt. Von dem teuren Strom werden nicht nur die Stromanbieter reich.

Ist das verwunderlich? Nein. Vor kurzem ging es erst um neue abgaben für Flüge. Die Lufthansa hat gleich bekannt gegeben, das diese zusätzlichen Kosten an die Endverbraucher weiter gegeben werden. Der Staat bringt also tolle Abgaben und steuern auf den Weg, die grundsätzlich an firmen gerichtet sind, weil der Aufstand dann klein bleibt, aber bezahlen muss am Ende doch immer wieder der kleine Mann. Egal ob nun direkt wenn man das Geld vom Arbeitgeber bekommt, oder später wenn man das was übrig bleibt ausgeben will.

Denkt mal drüber nach ob man sich darüber noch aufregen soll, oder ob alles vergebens ist…


Donnerstag, September 2

Wir haben einen zu großer Vogel

Hat das irgendjemand mitbekommen? Es ist wohl vor kurzem ein großer Greifvogel aus einem Park entflohen. Das Problem daran: Dieser Vogel fliegt nun frei umher und das unkalkulierbar in einem Luftraum in dem es seit Jahren keine solcher Vögel mehr gegeben hat. Das sit doch absolut unverschämt, was dieses Federvieh sich erdreistet. Der Mensch hat sich solch eine Mühe gegeben diese seltenen Tiere soweit auszurotten, dass Sie nur noch im Exil oder im Zoo leben und für unsere Zivilisation kein Problem darstellen und nun muss man sich doch mit den Sorgen herum schlagen, das dadurch ein Triebwerkschaden bei einem Flugzeug entstehen könnte.

-Nicht zu fassen, das waren ernsthaft die Sorgen in den Pressemeldungen. Es wäre schlimmer ein beschädigtes Flugzeug zu haben, als ein seltenes Tier zu töten. Der Mensch ist und bleibt eine rücksichtslose Bestie die diesen Planeten so lange aussaugt, bis jedes Naturwunder und jede Existenzgrundlage vernichtet ist.


Donnerstag, August 12

Filmkritik: Das A-Team (2010)

Inhalt:

Hannibal stellt sein Team eher zufällig zusammen, als er 8 Jahre vor ende des Iraks-Krieges in Mexico auf einer Mission ist und Hilfe braucht um einen kriminellen Ex Militär auszuschalten. Dafür findet er BA in der Wüste als Fahrer des bekannten Vans und Murdock in einer Anstallt  eines alten Freundes. Face ist bereits mit ihm unterwegs.

Die Gruppe von Rangern findet sich schnell zusammen und operiert die kommenden 8 Jahre sehr erfolgreich im Irak als Spezialeinheit. Bis Sie kurz vor Ende verraten werden und für eine geheime Mission angeklagt werden bei der sie Druckplatten für Dollarnoten angeblich gestohlen haben. Unehrenhaft entlassen und in unterschiedlichen Gefängnissen untergebracht ist Hannibals einziges Ziel, ihre Namen wieder rein zu waschen, dafür müssen sie aber ausbrechen und die eigentlichen Diebe der Druckplatten stellen.

 

Kritik:

Schnell zeigen sich für die Zuschauer Filmfehler. Ganz gravierend, für mich als Frankfurter ist die schlechte Darstellung meiner Stadt, die für diesen Film im Computer entstand. Die Skyline wurde falsch zusammengestellt Gebäude platziert die gar nicht in Frankfurt stehen, die Autokennzeichen der Polizei passen nicht und viele kleine Details stimmen unzufrieden. Wer die Stadt nicht weiter kennt oder sich daran nicht aufhält wird einfach nur überzeugt sein das es eine Großstadt ist und den Film weiter sehen. Spätestens aber in der Schlussszene wenn das Schiff sinkt, fragt man sich, warum dieser Stahlkoloss nicht im Hafenbecken versunken ist, sondern selbst nach vielen Stunden immer noch auf der Wasseroberfläche liegt.

Noch wichtiger als das ist mal die Überlegung, ob der Film ein würdiger A-Team Film ist. Wer einen solchen direkt mit der Serie aus den 80er Jahren verknüpfen will, dem kann ich ein klares Nein sagen. Allerdings kann man auch sagen, das der Film ein Neues A-Team aus 2010 erschaffen hat, das der heutigen Jugend sicherlich gefallen dürfte. Wenn gleich nicht mit demselben Erfolg. Der Film zeichnet die Charaktere nicht so gut heraus wie die Serie und Sie erreichen auch nicht die passende Darstellung der Schauspieler von damals. Stattdessen wird auf mehr Geschwindigkeit und Action gesetzt, die Zweifels ohne nicht schlecht gemacht wurde und auf jeden Fall unterhält.

 

 

Fazit:

Es gibt zu viele Filmfehler in der Darstellung die den meisten schnell auffallen. Der Film ist außerdem eine Enttäuschung für Anhänger der alten Serie, da es die Schauspieler einfach kein zweites Mal gibt. Dennoch ist es großes Kino für Alle die sich ein neues A-Team aus 2010 ansehen wollen die gerne Actionfilme sehen und zwischen drin mal lachen wollen. 7 / 10 Sternen

 

Heimkino

Endlich habe ich einen Traum „fast“ verwirklicht J

Seit Jahren träume ich davon mein kleines Heimkino zu haben um die vielen schönen Filme gebührend betrachten zu können J.

Den Sound habe ich schon eine Weile, seit dem Mein Vater die alten Holzboxen aus den 80ern gegen moderne Bose-Boxen im Taschenformat getauscht hat.

Gestern war dann die Email in meinem Postfach das mein Wunsch-Beamer in den Versand gegangen ist.

Lange habe ich überlegt, ob ich es dann machen soll und ob ich mir so einen Spaß überhaupt leisten kann. Nachdem ich jetzt aber umgezogen bin und keinen Fernseher mehr habe, war klar, da muss irgendein Ersatz her, um meine DVDs zu schauen. Ich kann meine Besucher ja nicht alle ins Schlafzimmer quetschen und in mein Bett zwingen nur weil man mal eine DVD schauen will (obwohl das sicherlich auch ab und an seine Vorteile hätte). Ein Flachbild-Fernseher größer als ein PC Bildschirm kostet auch bereits einige hundert Euro und da war der Schritt zum Bemaer nicht nur sehr klein, sondern sogar sehr logisch, was Anschaffungs- und Betriebskosten betrifft.

Nach einem Fehlversuch auf Ebay mit einem günstigen HD-ready gerät bin ich auf das teure Model umgeschwenkt, das ich seit längerem im Auge habe und zu dem es zumindest mehrere Testvideos im Internet gibt.

Am Wochenende sollte mein Liebling da sein und dann kann ich mal testen wie gut der wirklich ist und ob ich mir zusätzlich eine Leinwand besorgen muss oder ob die wand ausreicht